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Selbstbewusstsein und Selbstwirksamkeit stärken – durch Kommunikation, Teamwork und Eigenverantwortung.

Auf dem Weg zu einem kollegial geführten Unternehmen

Die Dachstiftung Diakonie befindet sich in einem Transformationsprozess hin zu einem kollegial geführten Unternehmen, der auch die Wahrnehmung von Führungsaufgaben nachhaltig beeinflusst. Bestehende Rollen verändern sich, neue kommen hinzu.

Im Leitbild der Dachstiftung Diakonie heißt es: „Alle Menschen sind Geschöpfe und Ebenbilder Gottes. Sie haben Gaben und Stärken. Beides wollen wir bei anderen und bei uns selbst entdecken und fördern.“

In einem kollegial geführten Unternehmen sind alle Mitglieder gleichberechtigte Teilnehmer:innen in Teams (Kreisen), in denen Selbstwirksamkeit und Verantwortung eine zentrale Rolle spielen. Die Organisation setzt sich aus Geschäfts- und Dienstleitungskreisen zusammen, die ihre Angelegenheiten eigenständig und im Sinne der Adressat:innen regeln und notwendige Methoden entwickeln.

Die dezentrale Struktur ermöglicht eine effiziente Zusammenarbeit durch klare Regeln und Transparenz. Die Orientierung an den Bedürfnissen der Menschen stellt sicher, dass Prozesse und Leistungen auf diese ausgerichtet sind. Die direkte Verantwortungsübernahme fördert Innovationen und ermöglicht maßgeschneiderte soziale Dienstleistungen.

Die aktive Gestaltung der Transformation zu einem kollegial geführten Unternehmen erfolgt durch alle Mitarbeitenden mit ihren individuellen Kompetenzen. Grundlagen des Handelns sind die Erfüllung des Stiftungszwecks, das Leitbild und die Verbundenheit mit der evangelischen Kirche bei gleichzeitiger ökumenischer Ausrichtung. Im kollegialen Ansatz finden die Persönlichkeiten Raum, um die Unternehmensziele bestmöglich umzusetzen.

Kreiskonstitution im Projektverlauf

Das Projekt beinhaltet den Aufbau von 14 Geschäfts- und Dienstleistungskreisen auf Basis des KGU-Konzepts. Der Startschuss für die Kreisbildung fällt im Herbst 2025: Beim ersten Treffen, moderiert durch eine externe Fachperson, werden die Rollen im Kreis vergeben, der gemeinsame Zweck definiert und zentrale Fragestellungen identifiziert. Die Ergebnisse werden auf einer Projekttafel anschaulich zusammengefasst und dienen als Grundlage für die Konstituierung des Kreises.

Im Jahr 2026 folgen vier aufeinander aufbauende Kreistreffen, die von der zuvor geschulten Moderation begleitet werden. Im Fokus stehen dabei die Erarbeitung und Klärung der zugrunde liegenden Delegationsmatrix, verbindliche Vereinbarungen mit der verantwortlichen Führungskraft zur weiteren Umsetzung sowie das praxisnahe Einüben der Entscheidungswerkzeuge.

Diagramm zur Delegation von Verantwortungsbereichen zwischen Kreis Unterkreis und Oberkreis
© Bernd Oesterreich, Claudia Schröder (https://kollegiale-fuehrung.de/)

Ausbildung in KGU-Rollen

Moderationsausbildung

Für jede Modelleinrichtung werden ein bis drei Moderator:innen qualifiziert. Sie übernehmen die Verantwortung für einen gut strukturierten, effizienten und effektiven Ablauf der Gruppengespräche. Moderator:innen sind für den Prozess zuständig und nehmen dabei eine inhaltlich neutrale Haltung ein.

Lernbegleitung

Jeder Kreis benötigt mindestens eine:n ausgebildeten Lernbegleiter:in. Diese Person unterstützt die Teams dabei, neue Inhalte nachhaltig zu verankern und das Gelernte im Alltag umzusetzen.

Rollenvertiefungsworkshops

In ergänzenden Workshops werden zentrale Kreisrollen, Aufgaben und deren Bedeutung vertieft.

Illustration mit Workshop-Rollen: Moderator:in, Kreisökonom:in, Gastgeber:in, Dokumentar:in, Lernbegleiter:in
© Bernd Oesterreich, Claudia Schröder (https://kollegiale-fuehrung.de/)

Podcast

Praxistipp: "Kollegial geführtes Unternehmen – die verschiedenen Rollen im Team"

In dieser Folge sprechen wir darüber, welche Rollen in einer Dienstbesprechung notwendig sind, damit ein Teammeeting nicht nur stattfindet, sondern auch wirklich effektiv und arbeitsfähig bleibt.
Ob im Projekt, in der Schulklasse oder im Unternehmen – erfolgreiche Meetings brauchen mehr als eine Agenda und einen Raum.

Entscheidend sind klar definierte Rollen, die den Ablauf strukturieren, die Zusammenarbeit fördern und nachhaltige Ergebnisse sichern.

Doch was braucht es, damit ein Team-Kreis wirklich produktiv arbeiten kann?

Wir stellen die wichtigsten Rollen vor: 

  • Moderator:in
  • Lernbegleiter:in
  • Zeitnehmer:in
  • Dokumentar:in und
  • Gastgeber:in.

Gemeinsam beleuchten wir, welche Aufgaben diese Rollen übernehmen und wie sie im Zusammenspiel die Arbeitsfähigkeit des Teams sichern.

Projektteam:

Lächelnder Mann mit Brille und kurzem Bart vor grünem Hintergrund
ProjektleitungTobias Zipperling
Lächelnde Frau mit kurzem Haar und schwarzem Schlauchschal im Park
Pädagogische MitarbeiterinGisela Wegner
Porträt einer Frau mit runder Brille und lockigen Haaren im Park
SachbearbeiterinKristina von Alvensleben
Porträt einer lächelnden Frau mit langen braunen Haaren im Freien
SachbearbeiterinWiebke Schmiady-Kuhn

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