Im Rahmen des Projekts rückenwind³ – Selbst-bewusst für eine neue Kultur in der Pflege fand kürzlich ein Workshop zum Thema Sozialraumorientierung in der Altenpflege mit Dunja Wörthmann und Eckart Schulte statt.
Zu Beginn des Workshops wurden die Teilnehmenden begrüßt, stellten sich vor und tauschten Erwartungen an die Veranstaltung aus.
Im Anschluss stand die Frage „Was ist ein Sozialraum?“ im Mittelpunkt. Ein Sozialraum umfasst die unmittelbare Umgebung, in der ein Mensch lebt – dazu zählen Einrichtungen, Vereine, Geschäfte, Institutionen sowie Nachbar*innen. In einer Gruppenübung analysierten die Teilnehmenden ihren eigenen Sozialraum, reflektierten, was ihnen darin besonders wichtig ist, und diskutierten die Gründe für ihre Auswahl.
Eine weitere zentrale Fragestellung lautete: „Was sind soziale Netzwerke und wozu benötigen wir sie?“ Anhand eines Soziogramms erhielten die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihr eigenes Netzwerk zu visualisieren und anschließend gemeinsam auszuwerten.
Im Verlauf des Workshops wurde der Begriff Sozialraumorientierung erläutert und dessen Bedeutung für die teil- und vollstationäre Pflege sowie seine Verankerung in Leistungsvereinbarungen beleuchtet. In einer weiteren Übung erstellten die Teilnehmenden ein Soziogramm für eine betreute Person und analysierten mögliche Unterstützungsnetzwerke.
Es wurden bestehende Kooperationsmöglichkeiten vor Ort identifiziert und diskutiert, welche Institutionen einen Mehrwert bieten und welche Ressourcen nutzbar sind. Auch Strategien, wie weitere Akteur:innen erreicht und Kooperationen aufgebaut werden können, standen im Mittelpunkt. Einige Teilnehmende berichteten von bereits gelebten Kooperationen und erfolgreichen Projekten.
Die Nutzung von Fördermöglichkeiten, etwa über die Förderstelle der Dachstiftung Diakonie, wurden vorgestellt.
- Kontakt zu den Ansprechpartner:innen in der Dachstiftung Diakonie
Ein zentrales Thema war auch die Gewinnung von freiwillig Engagierten. Die Gruppe erarbeitete Ideen zur Ansprache neuer Freiwilliger, beispielsweise durch externe Veranstaltungen oder gemeinsame Events. Dabei wurde deutlich, dass durch gezielte Aktivitäten Barrieren abgebaut und neue Beziehungen aufgebaut werden können. Zur Unterstützung wurden Anregungen für Werbematerialien vorgestellt.
Bei Fragen zum Freiwilligenmanagement steht die Dachstiftung Diakonie ebenfalls gerne zur Verfügung:
- Dachstiftung Diakonie | Freiwilligenmanagement
Ein besonderer Fokus lag auf der Erkennung von Ressourcen bei Bewohner:innen. In einer Übung wurden vermeintlich negative Eigenschaften in unterstützende Ressourcen umgewandelt – ein Ansatz, der auch auf Angehörige übertragbar ist und neue Möglichkeiten der Unterstützung aufzeigt.
Am Ende des Workshops reflektierten die Teilnehmenden gemeinsam den Tag und teilten ihre Eindrücke und Erkenntnisse.




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