Kontrast einstellen
Schriftgröße auswählen
Zum Bereich in Leichter Sprache Leichte Sprache

Selbstbewusstsein und Selbstwirksamkeit stärken – durch Kommunikation, Teamwork und Eigenverantwortung.

Kollegiale Führung: Gemeinsam Verantwortung leben

Die Einführung kollegialer Führung ist ein anspruchsvoller Prozess, der viele Teams vor große Herausforderungen stellt. Die laufende Halbzeit-Evaluation macht deutlich: Mehr Selbstverantwortung entsteht nicht von selbst. Zu Beginn herrschten vor allem Skepsis und Unsicherheit – sowohl bei Mitarbeitenden als auch bei Führungskräften. Häufig wurde das Mehr an Verantwortung zunächst mit einer größeren Belastung gleichgesetzt, und der Abschied von vertrauten Hierarchien erforderte ein grundlegendes Umdenken auf allen Ebenen.

Führung neu zu definieren und Kontrolle abzugeben, ist ein Lernprozess. Teams benötigen Zeit und eine offene Fehlerkultur, um die Balance zwischen Selbstorganisation und den oft hektischen Anforderungen des Pflegealltags zu finden – zum Beispiel bei kurzfristigen Ausfällen oder in Krisensituationen.

Ein weiteres Hindernis besteht darin, dass viele Einrichtungen weiterhin von starken Hierarchien geprägt sind. Gesetzliche und organisatorische Vorgaben schränken den gewünschten Gestaltungsspielraum häufig ein. Hier gilt es, kollegiale Ansätze individuell auf die jeweilige Organisation zuzuschneiden und gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln.

Aktuelle Schwerpunkte der Herausforderungen:

  • Integration kollegialer Führung in bestehende – oft hierarchische – Strukturen
  • Unterschiedliche Ausgangslagen und Bedürfnisse in ambulanten, teilstationären und stationären Einrichtungen
  • Weiterentwicklung von Schulungskonzepten, um alle Mitarbeitenden mitzunehmen
  • Konkrete Barrieren wie fehlende Digitalkompetenz oder Herausforderungen im Zeitmanagement

In der nächsten Projektphase gehen wir diese Herausforderungen gezielt an. Rahmenbedingungen und Personalentwicklung werden verbessert, und die gewonnenen Erfahrungen fließen in nachhaltige Strukturen ein.

Die kontinuierliche Einbindung der Bewohner:innen wird künftig noch stärker betont: Sie und ihre Angehörigen werden regelmäßig informiert. Das schafft Transparenz, stärkt das Vertrauen und ermöglicht mehr Mitsprache im Alltag.

Anregungen stets willkommen!

Diese Bestandsaufnahme hilft, unsere Projektarbeit laufend zu verbessern und flexibel auf neue Herausforderungen zu reagieren.

Für weitere Anregungen und Anpassungen sind wir stets offen!

Mann betrachtet Haftnotizen auf Glaswand, Team unscharf im Hintergrund

Projektteam:

Lächelnder Mann mit Brille und kurzem Bart vor grünem Hintergrund
ProjektleitungTobias Zipperling
Lächelnde Frau mit kurzem Haar und schwarzem Schlauchschal im Park
Pädagogische MitarbeiterinGisela Wegner
Porträt einer Frau mit runder Brille und lockigen Haaren im Park
SachbearbeiterinKristina von Alvensleben
Porträt einer lächelnden Frau mit langen braunen Haaren im Freien
SachbearbeiterinWiebke Schmiady-Kuhn

Datenschutz-Einstellungen

Cookie Einstellungen
Diese Website verwendet Cookies die die Ihnen Services ermöglichen, die von externen Anbietern angeboten werden, wie z.B. YouTube oder Google Maps. Rechtsgrundlage ist hier Art. 6 DSGVO (1) a.

Sie können hier der anonymisierten Erfassung Ihres Nutzerverhaltens durch MATOMO widersprechen. Zu diesem Zweck speichern wir einen Cookie auf Ihrem Computer, um diese Entscheidung auch bei späteren Besuche zu respektieren.

Bitte beachten Sie, dass abhängig Ihrer Einstellungen einige Funktionen ggf. nicht zur Verfügung stehen.

Mehr Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung

Matomo-Einstellungen

Achtung: Beim Widerspruch des Trackings wird ein Matomo Deaktivierungs-Cookie gesetzt, der sich Ihren Widerspruch merkt.