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Selbstbewusstsein und Selbstwirksamkeit stärken – durch Kommunikation, Teamwork und Eigenverantwortung.

Teilnehmende Einrichtungen

Unsere Modelleinrichtungen sind so vielfältig wie die Pflege selbst. Sie spiegeln die ganze Bandbreite der Branche wider – vom kleinen ambulanten Pflegedienst mit 25 Mitarbeitenden bis hin zur großen stationären Einrichtung mit über 100 Beschäftigten. Ob im städtischen Umfeld oder im ländlichen Raum: Jede Einrichtung bringt ihre eigene, gewachsene Kultur und individuelle Stärken in das Projekt ein.

Diese Vielfalt ist unsere Stärke. Sie ermöglicht es, neue Wege und Methoden in ganz unterschiedlichen Strukturen zu erproben und gemeinsam voneinander zu lernen. So schaffen wir eine zukunftsfähige Pflege, die allen Beteiligten gerecht wird.

Stimmen aus dem Projekt „rückenwind³

Warum wir bei „rückenwind³“ mitmachen: Stimmen aus der Praxis

Im Projektteam rückenwind³ „Selbst-bewusst für eine neue Kultur in der Pflege“ sind wir überzeugt von der positiven Kraft des Wandels. Doch was motiviert unsere Mitarbeitenden, sich mit so viel Engagement einzubringen? In persönlichen Interviews erzählen sie von ihren ganz eigenen Beweggründen:

J. Lessel (Pflegedienstleitung und Pflegeinfluencerin, stationäre Altenpflege):

„Als ich die Ausschreibung gesehen habe, wusste ich: Das ist eine Chance, die wir nutzen müssen. Die Vielfalt der Handlungsfelder hat meinen Wunsch verstärkt, dabei zu sein. Vor allem geht es darum, die Eigenwirksamkeit zu stärken. Die Pflege befindet sich im Wandel, und wir müssen uns aktiv für Verbesserungen einsetzen. Es ist mir wichtig, ein positives Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem Kolleg*innen langfristig motiviert bleiben. Auch das Image unserer Branche muss gestärkt werden – wir dürfen uns nicht kleiner machen, als wir sind. Trotz berechtigter Sorgen möchte ich durch das Projekt neue Denkanstöße bekommen und mit meinem Team eine Atmosphäre schaffen, die Sicherheit und Wohlbefinden ermöglicht. Mein Ziel: das berufliche Selbstverständnis und das Selbstbewusstsein jedes Einzelnen stärken.“

C. Bruns (Leitung stationäre Altenpflege):

„Seit Jahren setze ich mich dafür ein, dass die Mitarbeitenden an der Basis in Entscheidungsprozesse eingebunden werden. Aus eigener Pflege-Erfahrung weiß ich, wie oft Entscheidungen an der Praxis vorbeigehen. Viele zögern jedoch, Verantwortung zu übernehmen, oft mit dem Hinweis: ‚Dafür werde ich nicht bezahlt.‘ Deshalb beteilige ich mich gerne an rückenwind³: Um Perspektiven zu eröffnen, Mitarbeitende zu ermutigen und ihre Stärken in den Entscheidungsprozess einzubringen. Das bietet große Chancen für unsere Teams.“

A. Heidemann (Pflegeinfluencerin und Betreuungs-/Pflegekraft, Tagespflege):

„Das Projekt ist gut strukturiert und unterstützt sowohl das Miteinander im Team als auch den persönlichen Blick auf Dinge, die im Alltag leicht untergehen – etwa bei konstruktiver Kritik oder dem bewussten Einsatz eigener Fähigkeiten. Ein großer Vorteil ist, dass wir als ganzes Team teilnehmen.“

F. Rapior (Pflegeinfluencerin und Betreuungs-/Pflegekraft, stationäre Altenpflege):

„Meine Neugier auf Neues hat mich motiviert mitzumachen. Schon als unser Chef per E-Mail eingeladen hat, wusste ich: Diese spannende Herausforderung will ich annehmen und habe sofort mein Interesse bekundet.“


Die Vielfalt an Motiven und Sichtweisen beeindruckt: Von persönlichem Engagement und Teamgeist bis zu klaren Forderungen an die Branche zeigt sich der große Veränderungswille im Projekt rückenwind³. Herausforderungen werden offen angesprochen – und genau diese Ehrlichkeit macht Mut. Gemeinsam gestalten wir die Pflege von morgen: engagiert, selbstbewusst und offen für neue Wege.

Jetzt heißt es: dranbleiben, mitgestalten und gemeinsam Veränderung in der Pflege leben!

Redest du darüber? Wie wir die neue Pflegekultur nach außen tragen

Unser Projekt rückenwind³ „Selbst-bewusst für eine neue Kultur in der Pflege“ nimmt Fahrt auf! Doch wird die Idee der neuen Pflegekultur auch tatsächlich gelebt – und darüber gesprochen? Uns interessiert: Kommen die neuen Ansätze nur im Team an, oder wird die Vision auch nach außen getragen? Hier lassen wir unsere Mitarbeitenden zu Wort kommen.

Stimmen aus dem Team

A. Heidemann (Pflegeinfluencerin und Betreuungs-/Pflegekraft, Tagespflege):

„Im Team ist das Thema auf jeden Fall präsent. Wir tauschen uns regelmäßig darüber aus, auch unterstützt durch Coachings. Ich spreche auch in meinem privaten Umfeld darüber, wie wir das Konzept des Kollegial geführten Unternehmens (KGU) umsetzen und neue Perspektiven entwickeln. Viele Berufe haben ganz ähnliche Herausforderungen – manchmal helfen schon kleine Veränderungen an den richtigen Stellen.“

J. Lessel (Pflegedienstleitung und Pflegeinfluencerin, stationäre Altenpflege):

„Viele wünschen sich schon lange Veränderungen in der Pflege – nicht nur im eigenen Unternehmen, sondern auch politisch. Die Erfahrung zeigt: Es ist schwer, sich voll und ganz auf Wandel einzulassen und daran zu glauben, dass wir wirklich etwas verändern können. Oft hört man: ‚Pflege kann jede*r‘ – deshalb spricht man heute weniger darüber. Es braucht Fingerspitzengefühl und Zeit, um unser eigenes Denken und Handeln zu hinterfragen.“

C. Bruns (Leitung stationäre Altenpflege):

„Neben mir ist auch unsere Wohnbereichsleitung im Organisationsteam. Wir informieren regelmäßig durch persönliche Gespräche, Aushänge und eine eigens eingerichtete Info-Stellwand im Eingangsbereich. Dort finden Mitarbeitende, Bewohner*innen, Angehörige und Gäste aktuelle Infos zum Projekt.“


Die Rückmeldungen zeigen: Die neue Pflegekultur ist ein Thema in der täglichen Arbeit – die Umsetzung und Kommunikation werden aber ganz unterschiedlich erlebt. Einige sprechen aktiv und offen darüber, andere tun sich (noch) schwer, den Wandel umzusetzen und zu kommunizieren. Doch gerade hierin liegt die Chance – mit Geduld, Sensibilität und dem festen Glauben an unsere Vision können wir gemeinsam Schritt für Schritt einer neuen Pflegekultur näherkommen.

Gemeinsam reden, gestalten und Mut machen: So wird die Pflege von morgen wirklich lebendig!

Neun Teilnehmende eines Pflegeprojekts lächelnd vor Flipchart

Warum hast du dich für diese Rolle entschieden?

In unserer Interview-Reihe geben wir engagierten Pflegekräften und Leitungspersonen aus dem Projekt „rückenwind³“ eine Stimme. Sie berichten von ihren Erfahrungen, ihrer Motivation und den Veränderungen, die sie durch das Projekt erleben. In dieser vierten Folge sprechen wir mit drei  Mitarbeitenden, welche auf unterschiedliche Weise zur Weiterentwicklung der Pflegekultur beitragen mit Fokus auf die Rollen im Team.

J. Lessel (Pflegedienstleitung und Pflegeinfluencerin stationäre Altenpflege) antwortet in Bezug auf ihre KGU Rolle:
„Wir haben im Team eine kollegiale Rollenwahl durchgeführt und so habe ich die Rolle der Moderatorin erhalten und diese angenommen. Ich denke es gibt dem Team zu beginn etwas Stabilität und Sicherheit. Mit der Zeit wird alles gefestigter werden und auch durch das Projekt Rückenwind werden wir das Selbstbewusstsein stärken, umdenken fördern, den Teamzusammenhalt stärken und vieles mehr, aufgrund dessen kann ich mir vorstellen, dass es bei der nächsten kollegialen Rollenwahl anders aussehen wird. Die Workshops sind sehr auf die aktuellen Bedürfnisse abgestimmt und doch kann man sich Teams genauer anschauen und individuellen Input je nach Bedarf vermitteln. Es gibt ein vielfältiges Angebot – es ist für jeden etwas dabei.“

C. Bruns (Leitung stationäre Altenpflege) erklärt:
„Durch das Rückenwindprojekt sind gezielte basisnahe Schulungen möglich, die hoffentlich ein Umdenken bei Mitarbeitenden bewirkt. Hierbei möchte ich aktiv mitwirken um eigene Erfahrungen einbringen zu können.
In der Rollenwahl bin ich als Moderator nicht mehr gleichzeitig auch Gastgeber und Protokollant.“

A. Heidemann (Pflegeinfluencerin und Betreuungs-/Pflegekraft Tagespflege) berichtet über ihre Rolle als Pflegeinfluencerin:
„Die sozialen Medien sind ein wichtiges Medium, um die Einrichtung und unseren Beruf in die Öffentlichkeit zu bringen. Da ich vorher zehn Jahre im Marketing tätig war, weiß ich, wie wichtig es ist, das Unternehmen und die Menschen sichtbar zu machen. Heute ist es eben nicht mehr die klassische Werbeanzeige, sondern Instagram und Co.. Wir merken, dass wir Menschen damit erreichen, so sehen auch die Angehörigen, was wir hier "so machen".



Die Stimmen aus dem Projekt „rückenwind³“ zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig und individuell die Wege zur Stärkung einer neuen Pflegekultur sein können. Ob durch kollegiale Rollenwahl, gezielte Schulungen oder den Einsatz sozialer Medien – alle Beteiligten tragen mit Engagement und Kreativität dazu bei, Pflege neu zu denken und sichtbar zu machen. Das Projekt bietet Raum für Entwicklung, Austausch und Mut zur Veränderung – ein echter Rückenwind für die Pflege.

Mehrere Mitarbeitende und eine Pflegekraft arbeiten an Karten auf einem Tisch

Was hat sich bereits verändert? Erfahrungen aus unseren Teams

Das Projekt rückenwind³ – Selbst-bewusst für eine neue Kultur in der Pflege bringt frische Impulse, neue Denk- und Arbeitsweisen in unsere Einrichtungen. Aber wie wirken sich diese Veränderungen konkret im Alltag aus? Wir haben Mitarbeitende gefragt – ihre Eindrücke sprechen für sich:

Stimmen aus dem Team

F. Rapior (Pflegeinfluencerin und Betreuungs-/Pflegekraft):

„Im Team tut sich aktuell viel, was auch für mich persönlich neue Entwicklungen anstößt. Besonders positiv finde ich, dass wir zusätzliche Unterstützung bekommen – das ist für uns alle ein echter Gewinn.“

A. Heidemann (Pflegeinfluencerin und Betreuungs-/Pflegekraft, Tagespflege):

„Ja, da verändert sich einiges. Für mich ist besonders wertvoll, dass ich – für mich und mit dem Team – weiter gezielt an einer konstruktiven Kommunikationskultur arbeite. Ich bekomme hilfreiche Ansätze aus dem Projekt. Anfangs hatte ich etwas Sorge, dass uns zu viel Bürokratie hineingetragen wird, besonders weil wir als kleines Team oft sehr effektiv arbeiten. Aber wir können genau das in unseren Ablauf übernehmen, was zu uns passt – Rückenwind gibt uns dafür das passende Rüstzeug.“

C. Bruns (Leitung stationäre Altenpflege):

„Die bisherigen Schulungen zeigen bereits Wirkung. Wir erkennen, welche Mitarbeitenden offen für Veränderungen sind, und können passgenaue Angebote machen. Insgesamt herrscht spürbare Aufbruchsstimmung im Team.“

J. Lessel (Pflegeinfluencerin und Pflegedienstleitung, stationäre Altenpflege):

„Es ist ein längerer Prozess, mit vielen Themenschwerpunkten. Das Projekt gibt uns neuen Input – wir beginnen, bewusster zu reflektieren und unser Denken zu hinterfragen.“


Fazit: Es ist eindrucksvoll, wie spürbar die ersten positiven Veränderungen sind und wie aktiv sich die Teams auf den Weg machen! Mit Geduld, Offenheit und Engagement gestalten wir gemeinsam eine neue, lebendige Kultur in der Pflege – Schritt für Schritt und miteinander.

Projektteam:

Lächelnder Mann mit Brille und kurzem Bart vor grünem Hintergrund
ProjektleitungTobias Zipperling
Lächelnde Frau mit kurzem Haar und schwarzem Schlauchschal im Park
Pädagogische MitarbeiterinGisela Wegner
Porträt einer Frau mit runder Brille und lockigen Haaren im Park
SachbearbeiterinKristina von Alvensleben
Porträt einer lächelnden Frau mit langen braunen Haaren im Freien
SachbearbeiterinWiebke Schmiady-Kuhn

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