Wir möchten euch einen Einblick in die bisherigen Erkenntnisse unseres WIR Workshops geben, der Teil des Projekts rückenwind³ ist. Ziel dieser Workshop Reihe ist es, die Methoden des kollegial geführten Unternehmens zu erlernen und individuell in euren Teams umzusetzen.
Erste Hürden und Anpassungen
Schon bei der Planung der Workshop Zeiten stießen wir auf erste Herausforderungen. Die ursprünglich geplanten Ganztages-Workshops erwiesen sich als nicht umsetzbar. Daher haben wir das Format angepasst und bieten nun kürzere, aber häufigere Einheiten an. Diese Flexibilität ermöglicht es uns, kontinuierlich an den Themen zu arbeiten, ohne den Arbeitsalltag zu stark zu beeinträchtigen.
Erste Schritte
Die Teilnehmer:innen haben ihre eigenen Themen identifiziert und dann im Team besprochen.
Jeder kann sich nun auswählen welche Aufgaben ihm spaß machen und sich diese „ziehen“.
Es muss nicht mehr jede:r alles machen. So wird die Zufriedenheit des Einzelnen und somit des ganzen Teams erhöht.
Auf den ersten Boards landeten Aufgaben wie: Ordnung im Garten, Dekorieren, Bestellungen oder auch Ausflugsorganisation. Zu jedem Aufgabengebiet wurde ein wertschätzender Rollenname gesucht.
Teamboards und Rollen
Diese Themen haben wir gemeinsam mit dem Projektteam ans Teamboard gebracht und den Umgang mit diesem geübt. Die Teamboards, egal ob analog oder digital, sind ein zentrales Werkzeug, um Ideen und Fortschritte sichtbar zu machen und die Kommunikation zu fördern. Zudem haben wir bestimmt, welche Rollen in einer Teamsitzung benötigt werden.
Rollenverteilung
Nachdem die Grundlagen klar waren, wurden die Rollen innerhalb der Teams gewählt. Es zeigte sich, dass die meisten Teams folgende Rollen als notwendig erachten: Moderator:in, Dokumentar:in, Gastgeber:in, Zeitwächter:in und Lernbegleiter:in. Diese Rollen helfen, die Struktur und Effizienz der Besprechungen zu verbessern vorher selbst bestimmten Vorgaben einzuhalten.
Kommunikation und Abstimmung
Ein weiterer wichtiger Aspekt war die Einführung in die Besprechungs- und Abstimmtechniken. Diese Techniken legen die Grundlage für die Zusammenarbeit in einem Kreis. Es wurde besprochen, wie man kommuniziert, wählt und abstimmt. Diese Prozesse sind entscheidend, um eine effektive und transparente Zusammenarbeit zu gewährleisten.
Fazit und Ausblick
Die bisherigen Workshops haben viele wertvolle Erkenntnisse gebracht, sowohl für das Projektteam als auch für die Mitarbeitenden aus den Pflegeeinrichtungen. Wir sind auf einem guten Weg, die Methoden des kollegial geführten Unternehmens in unseren Alltag zu integrieren und freuen uns auf die nächsten Schritte.
