Habt ihr euch schon mal gefragt, warum wir euch bei rückenwind³ „Selbst-bewusst für eine neue Kultur in der Pflege“ in den Workshops und den Teamsitzungen die Widerstandsabfrage vorstellen und nutzen, anstatt einfach abzustimmen?
Bei einer Abstimmung gibt es Gewinner und Verlierer. Es gibt nur dafür oder dagegen.
Das kann manchmal zu Frust und Unzufriedenheit führen, besonders wenn die Entscheidung knapp war. Die Widerstandsabfrage hingegen bildet das Empfinden der Abstimmenden zu dem Thema ab!
Was ist die Widerstandsabfrage?
Statt zu fragen, wer für oder gegen einen Vorschlag ist, fragt ihr, wie stark der Widerstand gegen den Vorschlag ist. Jeder bewertet auf einer Skala von 1 bis 5, wobei 1 bedeutet "kein Widerstand" und 5 "maximaler Widerstand". Die Option mit dem geringsten Widerstand gewinnt. Einfach, oder?
Warum ist das besser?
Mehr Akzeptanz: Entscheidungen, die auf geringem Widerstand basieren, werden von der Gruppe besser akzeptiert. Niemand fühlt sich übergangen.
Konstruktives Feedback: Ihr bekommt ein besseres Gefühl dafür, welche Bedenken es gibt und könnt diese direkt ansprechen.
Kreative Lösungen: Oft entstehen durch die Diskussion über Widerstände neue, innovative Ideen, die ihr sonst vielleicht übersehen hättet.
Wie funktioniert das in der Praxis?
Stellt euch vor, ihr diskutiert über eine neue Möblierung im Aufenthaltsraum. Anstatt einfach abzustimmen, wie viele dafür oder dagegen sind, wird gefragt: "Wie stark ist Dein Widerstand gegen diesen Vorschlag?" Die Antworten helfen, eine Lösung zu finden, die für alle passt.
Also, beim nächsten Meeting: Probiert die Widerstandsabfrage einfach aus!
Habt ihr schon Erfahrungen mit der Widerstandsabfrage gemacht?
Teilt eure Gedanken in den Kommentaren!
Euer Rückenwind³-Team
